Vom Wildtier zum Haustier

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Wildtiere leben üblicherweise in der Wildnis, aber zunehmend auch in Siedlungsgebieten. Sie sind im Gegensatz zu den Haustieren nicht domestiziert. Das heißt sie haben eine natürliche Schäue. Es gibt Kulturfolger und Kulturflüchter. Kulturfolger z.B. Singvögel fühlen sich in der nähe des Menschen wohl. Da dieser ihnen nichts tut und sogar unterschlüpf und Nahrung bietet. Der Kulturflüchter z.B. Rehe allerdings fühlt sich nur in abgeschiedenen Wäldern wohl. Vermutlich weil der Mensch ihnen einfach nichts bietet. Eigentlich sind alle Tiere Wildtiere, an denen der Mensch keinen Nutzen findet. Allerdings sind manche Wildtiere auch dem Wild zugeordnet. Das bedeutet, dass sie auch jagdbar sind.Vor etwa 10.000 Jahren wurden erste Wildtiere (Auerochse, Wildschwein und Wolf) domestiziert, also eingefangen, gezähmt und gezüchtet. Zunächst sahen die Menschen darin ausschließlich den Zweck, einen Nutzen aus den Tieren zu ziehen, z. B. durch Hilfe bei der Jagd, als Fleischlieferant und Arbeitstier. Aus unterschiedlicher persönlicher, auch religiöser Motivation heraus entwickelte sich ab 4.000 v. Chr. auch die Heimtierhaltung. Tiere wurden in diesem Fall gezähmt um in der Gesellschaft der Menschen zu leben, ohne einen speziellen ökonomischen Nutzen zu bringen. Beide Arten der Haltung waren auf allen Kontinenten und in der Großzahl der Kulturen verbreitet. Ab den 1920er Jahren entwickelte sich die Massentierhaltung. Die Haltung wurde wirtschaftlich effizienter, indem mehr Tiere auf weniger Platz gehalten wurden und sie angereicherte Futtermittel und provisorisch Antibiotika bekamen. Ihre Genetik wurde durch Zucht so verändert, dass sie schneller wachsen bzw. mehr Eier legen oder Milch geben.

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